Ursache von Genitalwarzen (Feigwarzen)
Genitalwarzen, umgangssprachlich auch Feigwarzen genannt, werden durch eine Infektion mit bestimmten Humanen Papillomviren ausgelöst (HPV-Typen 6 und 11). Sie sind nicht schmerzhaft, aber für die Betroffenen sehr unangenehm und sehr ansteckend: Die Virusinfektion führt zu kleinen, hautfarbenen, manchmal auch rötlichen bis schwarzen Wucherungen, die an den äußeren Geschlechtsorganen auftreten. Wer Feigwarzen hat, spricht nicht darüber. Sich einem Arzt zu erklären und den Partner zu warnen ist vielen peinlich, weil die Viren fast ausschließlich beim Sex übertragen werden. Und das meist nicht gerade ansehnliche Erscheinungsbild macht das "Outing" auch nicht einfacher.
Genitalwarzen sind für die Betroffenen sehr belastend, oft sehr viel stärker seelisch als körperlich. Die Behandlung ist nur teilweise erfolgreich, dabei mitunter langwierig und sehr unangenehm bzw. schmerzhaft. Rückfälle sind leider ein häufiges Problem.
Behandlung von Genitalwarzen
Zur Behandlung von Genitalwarzen stehen den Ärzten verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung, abhängig von Schweregrad und Ausbreitung der Erkrankung:
- Gels, Cremes oder Lösungen mit unterschiedlichen Wirkstoffen, die vom Arzt verordnet werden müssen
- Operationen, bei denen mit verschiedenen Instrumenten die Warzen entfernt werden, z. B. Elektrochirurgie, Lasertherapie oder Kryotherapie (Vereisung des betroffenen Bereichs)
Die Warzen-Therapie ist immer ein Fall für zwei. Beide Partner sollten sich untersuchen und wenn nötig Beide behandeln lassen, sonst spielen sie die Viren wie einen Pingpong-Ball hin und her.
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