Der World Cancer Day findet in diesem Jahr am 4.2. statt und hat zum Ziel, die Folgen einer Krebserkrankung stärker in die Öffentlichkeit zu rücken. Das diesjährige Motto lautet "Vorbeugen ist besser als heilen", im Fokus: Impfungen gegen Krebs. Laut Schätzungen der Weltkrebsorganisation (UICC) könnten etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen vermieden werden. In Deutschland erkranken jährlich rund 436.000 Menschen an Krebs, fast die Hälfte stirbt an den Folgen der Krankheit. Zu den Hauptursachen gehören Tabakkonsum, übermäßiger Alkoholgenuss, hohe Sonnenbelastung und Fettleibigkeit. Neben der Vermeidung einer ungesunden Lebensweise empfehlen Experten die Möglichkeit, sich gegen Krebs impfen zu lassen. Schutzimpfungen wie beispielsweise gegen Leberkrebs (Hepatitis B) und Humane Papillomviren (HPV) sollten besser genutzt werden. Besonders die Impfrate gegen HPV ist rückläufig.
Seit dem Jahr 2006 wird der Weltkrebstag von der Union Internationale Contre le Cancer, der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen jährlich ausgerufen. Ziel des Tages ist es, auf eine höhere Verantwortung des einzelnen Menschen hinzuweisen und die Krankheit Krebs ins öffentliche Bewusstsein zu rücken - nicht nur für einen Tag.
Weitere Informationen gibt es unter: www.worldcancercampaign.org

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